| Ein erhöhtes Umweltbewusstsein und die
steigenden Strompreise sind die Hauptgründe, weswegen
energieeffiziente Antriebssysteme in der Industrie zunehmend
mehr Beachtung finden.
Die Europäische Kommission hat 2005 eine Rahmenrichtlinie
(EuP) erlassen, um zu einem effizienteren Umgang mit Energie
und dadurch zur Reduzierung der Umweltbelastungen beizutragen.
Hierbei geht es in erster Linie darum, den CO2-Ausstoß
zu verringern und damit den Treibhauseffekt zu reduzieren.
Vor allem in Industriezweigen, in denen die Maschinen rund
um die Uhr in Betrieb sind, entwickelt sich zudem eine verstärkte
Sensibilisierung für den Energieverbrauch der Anlagen.
Bei Baumüller nehmen energieeffiziente Antriebe und
die Betrachtungen ihrer Life Cycle Costs schon immer einen
hohen Stellenwert ein. Die Baumüller Servomotoren
und Umrichter
liegen seit Jahren im Bereich der höchsten Wirkungsgradklasse
EFF1 und besser.
Energieeffiziente
Motoren
| Direktantriebe
zeichnen sich durch einen höheren Wirkungsgrad
aus, da zwischengeschaltete Getriebe oder Riemen zur
Übersetzung entfallen. Als Synchronmotoren verfügen
sie über sehr hohe Drehmomente bei geringen Drehzahlen.
Das deutlich geringere Betriebsgeräusch macht
kostenintensive Maßnahmen zur Lärmdämmung
obsolet.
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Maschinengröße bzw. Betriebsfläche können
dank des kompakten Aufbaus der Direktantriebe reduziert werden.
Service und Wartung werden weitestgehend unnötig. Als
wichtige Vorraussetzung für eine energiebewusste Antriebsauswahl
verfügt Baumüller über diverse Baureihen für
unterschiedlichste Applikationen und Motortypen mit feinen
Leistungsabstufungen.
Energieeffiziente
Umrichter und Servoregler
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Seit 20 Jahren entwickelt Baumüller
Servoregler, die beim Bremsen die Energie nicht in Wärme
umwandeln sondern ins Netz zurückspeisen. Anstelle
von Bremswiderständen setzt Baumüller auf
rückspeisefähige Systeme.
Baumüller setzt hierzu die Servoregler
b maXX 4100 ein, die im Zwischenkreisverbund angeschlossen
sind. Die beim Einspeisen erzeugte Energie wird in den
Zwischenkreislauf zurückgeführt, so dass die
Regler nur noch den entstehenden geringfügigen
Energieverlust ausgleichen müssen.
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Effiziente Antriebsauslegung
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Um Energie optimal auszunutzen,
müssen Motoren präzise dimensioniert und im
optimalen Ausnutzungsgrad betrieben werden. Hierdurch
werden unnötige Energieüberschüsse bei
gleichzeitiger Minimierung von wirklich benötigten
Reserven eingespart.
Um diesen Optimierungs- bzw. Auswahlprozess für
den Maschinenbauer so einfach wie möglich zu gestalten,
hat Baumüller sizemaXX,
eine Software zur Antriebsauslegung, entwickelt. |
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Life Cycle Costs
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Bei elektrischen Antrieben stellen die Energiekosten
mit oftmals annähernd 90% der Life Cycle Costs
den Hauptkostentreiber dar.
Ein ganzheitlicher Ansatz zur Ermittlung des kostenoptimalen
Antriebssystems muss daher neben der Betrachtung der
Anschaffungskosten auch die gesamten Lebenszykluskosten
beinhalten.
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Der Break Even von energieeffizienten zu konventionellen
Antrieben wird, trotz eines zunächst höheren Anschaffungspreises,
in der Regel nach wenigen Jahren oder gar nur Monaten erreicht.
Nur eine ganzheitliche Systembetrachtung sichert die Ausschöpfung
des gesamten Potentials in Bezug auf Energieeffizienz und
damit verbundenen Kosteneinsparungen.

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