| Der Sonne entgegen – Nr. 10/2009
Solartechnik mit Scheibenläufermotoren von Baumüller
Nürnberg. Exakte Positioniergenauigkeit, große
Dynamik im Drehzahlstellbereich und eine hohe Langzeitstabilität
– das sind die Anforderungen, denen Antriebe in der
Solartechnik gerecht werden müssen. Die Scheibenläufermotoren
von Baumüller zeichnen sich durch eben diese Eigenschaften
aus und sind dadurch prädestiniert für Applikationen
in diesem Bereich.
Die Nachfrage nach erneuerbaren Energien ist nach wie vor
ungebrochen. Besonders die Solarenergie erfreut sich dabei
immer größerer Beliebtheit. Im Gegensatz zu fossilen
Energieträgern ist die photovoltaisch oder thermisch
erzeugte Sonnenenergie praktisch unbegrenzt verfügbar.
Dabei kommt es zu keinerlei Freisetzung von CO2 oder Feinstaub
wie etwa Rußpartikeln.
Hohe Anforderungen an die Antriebstechnik
Die Solarindustrie stellt dabei an die Antriebstechnik ganz
besondere Anforderungen. Neben einer exakten Positioniergenauigkeit
und einer großen Dynamik müssen die Antriebe mit
einer hohen Langzeitstabilität aufwarten.
Die Scheibenläufermotoren von Baumüller werden
diesen Ansprüchen gerecht. Sie verfügen zum einen
über ein geringes Drehmomentenrippel, wodurch sie sich
durch einen ruhigen Gleichlauf auszeichnen. Zum anderen weisen
sie eine leichte Regelbarkeit und exakte Positioniergenauigkeit
auf. Zum Beispiel bei der Verstellung der Solarpaneele mit
dem Sonnenverlauf kann der optimale Einfallswinkel für
die Sonnenstrahlen gewährleistet werden.
Darüber hinaus sind die Scheibenläufer auf Grund
ihrer großen Dynamik im Drehzahlstellbereich optimal
geeignet, um bei großen Umweltschwankungen, wie etwa
hohen Windeinwirkungen, die Solarpanele in eine sichere Position
zu fahren.
Bürstenlose Scheibenläufermotoren zeichnen sich
zudem durch ihre hohe Lebensdauer aus. Durch den Verzicht
auf verschleißbehaftete Bauteile und die sehr hohe Langzeitstabilität
können Serviceaufwand und Wartungskosten auf ein Minimum
reduziert werden.
Baumüller bietet auf Kundenwunsch die Scheibenläufermotoren
als integrierte Einheiten an und kann komplette Antriebseinheiten
bestehend aus Scheibenläufer mit Getriebe, Geber/Tacho
und Bremse liefern. Die Schnittstellen im System werden dadurch
optimiert und die Fehleranfälligkeit deutlich minimiert.
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